Finanzielles

Welches Risiko habe ich, wenn ich Geld einlege?
Die Haftung ist in einer Genossenschaft auf die Höhe der Einlage begrenzt. Da wir von der Einlage Immobilien erwerben, steht das Risiko in direkter Verbindung zur Preisentwicklung der Immobilie auf dem Münchner Immobilienmarkt. Derzeit wird diese als positiv mit Aufwärtstrend gewertet.
Mitgliedschaft in der Bürgergesellschaft bedeutet also: Erwerb von Immobilienanteilen – ein günstiger Weg, Eigentum zu erwerben und sein Kapital zu sichern, auch das der eigenen Wohnimmobilie!

Welche Sicherheit habe ich für meine Einlage?
Alle Anteile werden sofort nach Eingang auf ein Konto mit einer  derzeit verfügbarer Verzinsung übertragen und liegen dort so sicher, wie das  Finanzsystem in Deutschland eingeschätzt werden kann. Nur das Eintrittsgeld von €50 wird zur Finanzierung unserer Büroausgaben verwendet.
Mit Erwerb eines Ladens werden die Gelder in Immobilien umgesetzt und sind dann so sicher wie bei Immobilien üblich.

Wie behalte ich den Überblick über meine Einlagen?
Wir führen ein Konto für jeden Anteilseigner gemäß den Anforderungen des Genossenschaftsverbandes und der Steuerbehörden. Sie erhalten nach Beitritt und Aufstockung jeweils eine Nachricht über die Einlage mit Übersicht über den Gesamtstand sowie Ihre weiteren gespeicherten, persönlichen Daten.
Hinweis: Da der gesamte Vorstand ehrenamtlich arbeitet, kann die Eingangsbestätigung zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Wir bitten um Verständnis.

Muss ich einen Vertrag mit der Olywelt eG schließen, damit meine Enkeling mich beerben kann?
Nein. Es ist ausreichend, diesen Wunsch im Testament festzuhalten. In der Olywelt-Satzung §7 ist festgelegt, dass Mitgliedschaft und Anteile im Todesfall auf den Erben übergehen. Der eingelegte Betrag ist aus der Bestätigung zum Beitritt oder Aufstockung ersichtlich.
(Anm: Als Anlage zum Testament empfehlt sich eine Übersicht der Geldverteilung zu führen, wo u.a. die Olyweltanteile gelistet sind).

Kann man die Investition und/oder Überschüsse steuerlich  absetzen?
Diese Frage hat uns besonders gefreut, denn sie geht davon aus, dass wir sicher in dem Zustand landen, Immobilien erworben zu haben und Überschüsse erwirtschaften!
Die steuerliche Absetzbarkeit von allem, was mit der/den Immobilien zu tun hat (Handwerkereinsätze, steuerliche Erleichterungen wg. Denkmalschutz), liegt bei der Bürgersellschaft. Überschüsse, die den Anteilseignern ausbezahlt werden, sind wie andere Kapitalerträge auch zu handhaben.