Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die wir nicht den Unterseiten Beitritt, Austritt, Finanzielles, Ladenkauf und Ladenbesetzung zuordnen konnten. Sollten Sie die Antwort auf Ihre Frage nicht finden, schreiben Sie uns gerne!

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Was passiert, wenn wir nicht genügend Geld sammeln bzw. wir nur wenige Läden erwerben können? Welche Folgen hat das für das Olympiadorf?
Wenn wir nur Geld für einen oder zwei Läden sammeln, können wir die Möglichkeit „hohe Miete gegen niedrige Miete“ nicht voll ausschöpfen.
Für das Olympiadorf bedeutet das: mit der Ladenstraße geht es so weiter wie vor vier Jahren: Jeder Eigentümer sucht seinen Mieter, unabhängig davon wie der sonstige Besatz in der Straße ist, vermutlich nach dem Kriterium einer einträglichen Miete. Die Trading-Down-Spirale wird sich langsam wieder in Gang setzen, die Nahversorgung könnte in einigen Jahren zusammenbrechen (Abwanderung unserer Ankermieter Tengelmann und Netto). Das wird für die Einwohner bedeuten: Einkäufe nur in größerer Entfernung mit Auto, Rad und U-Bahn. Für Ältere, Kinder, junge Familien, aber auch Helfer dieser Gruppen wird dies die Versorgungssituation erschweren.

Wie kann ich unterstützen?
1. Sie unterstützen uns zunächst vor allem durch Ihren Beitritt, am liebsten mit dem Pflichtanteil und weiteren freiwilligen Anteilen.
2. Sie können des weiteren unterstützen, indem Sie für unsere Bürgergesellschaft werben – in Ihrem Umfeld im Bekannten- und Verwandtenkreis.
3. Und schließlich können Sie in der Olywelt selbst aktiv werden, Sie finden unter unsere Arbeitskreise .

Wer sollte Anteilseigner werden?
Die Gesellschaft richtet sich an
– Olympiadörfler (Mieter und Eigentümer)
– Ladenmieter und Dienstleister im gesamten Olympiadorf
– Eigentümer von Geschäftseinheiten im Olympiadorf sowie
– Förderer des Olympiadorfs
– Geldanleger

Könnten Sie mehr Marketing betreiben, damit vor allem auch ältere Menschen im Olympiadorf erreicht werden?
Unser Budget speist sich aus dem Eintrittsgeld der Mitglieder, d.h. mit anderen Worten: es ist sehr begrenzt. Wir tun unser Möglichstes, sind aber auf jeden Einzelnen im Dorf angewiesen, der das Gespräch mit den Mit-Dörflern sucht (siehe Arbeitskreise).

Was sind die Unterschiede der Genossenschaft gegenüber anderen Gesellschaftsformen?
1) Zweck
Bei der Genossenschaft steht nicht die Rendite im Vordergrund, sondern ein sozialer Zweck. Bei uns ist dies der Erhalt der Ladenstraße für eine breite Alltagsversorgung.
2) Stimmenanteile
Jeder Anteilseigner hat – unabhängig von der Höhe seiner Einlage – eine Stimme in der Generalversammlung.
3) Kontrolle
Der Vorstand ist immer nur zu zweit geschäftlich handlungsfähig. Er wird vom Aufsichtsrat kontrolliert, muss sich mit ihm regelmäßig abstimmen und ihn vor wichtigen Entscheidungen anhören.
Die Genossenschaft als Ganzes wird jährlich durch den Genossenschaftsverband geprüft.

“Ich habe kein Geld”
Wir haben einen ungewöhnlich niedrigen Mindestanteil, der auch mit Bekannten geteilt werden kann.

“Ich bin schon älter”
Gerade ältere Personen sind auf naheliegende Einkaufsmöglichkeiten angewiesen, damit die sozialen Kontakte bei einem täglichen Ladenbummel nicht abreißen; Olyweltanteile können vererbt werden.

„Wird schon nicht so schlimm werden mit den Läden“
Die Tendenz zu immer größeren Flächen im Einzelhandel kann uns schneller erreichen, als wir denken (siehe dazu Artikel Süddeutsche vom 03.01.2012, der die Nahvorsorgungssituation im Münchner Norden beschreibt). Wir haben eine Inselsituation und keine Parkplätze. Nur durch gute Organisation und Werbung kann der derzeitige Standard gehalten werden. Die U-Bahnstation Oberwiesenfeld zieht viele potentielle Kunden ab, die auf dem Weg von und zur Arbeit einkaufen.
Unsere Nachbarn im Münchner Norden – Feldmoching und Harthof – besitzen bereits keine Nahversorgung in fußläufiger Umgebung mehr. In Harthof wird über Versorgung per Bus nachgedacht. (Stand November 2011)